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  • 27. April 2018

Girls’ Day 2018 bringt erneut Frauen-Power ins Europäische Parlament

SPD-Europaabgeordnete aus NRW empfangen auch drei Schülerinnen aus Südwestfalen in Brüssel
Wie sieht der Arbeitsalltag eines/einer Abgeordneten des Europäischen Parlaments
eigentlich aus? Wie genau funktioniert EU-Politik in Brüssel überhaupt? Und welche
Rechte und Chancen haben Mädchen und Frauen in Europa? Um auf all diese Fragen
Antworten zu geben, lud Birgit Sippel, anlässlich des diesjährigen Girls‘ Days
auch drei Mädchen aus ihrem Betreuungsbereich Südwestfalen nach Brüssel ins
Europäische Parlament ein. Zusammen mit den fünf weiteren SPDEuropaabgeordneten
aus NRW zeigte ihnen die innenpolitische Sprecherin der europäischen
Sozialdemokraten die Arbeit im Europäischen Parlament und ermöglichte
so Einblicke in den politischen Alltag von Abgeordneten.
„Zwar sind erfreulicherweise immer mehr Frauen politisch aktiv, aber viele Vorstände
bleiben weiterhin von Männern dominiert“, erklärt Birgit Sippel. „Mir ist es daher
ein persönliches Anliegen, auch Mädchen aus meiner Region meine Arbeit hautnah
zu zeigen und ihnen so vielleicht neue Anregungen für eigenes Engagement oder
sogar ein politisches Mandat zu geben“, so Birgit Sippel.
Yesica Falzone (Drost-Rose-Realschule, Lippstadt), Denise Padberg (Sekundarschule
am Eichholz, Arnsberg) und Jenny Schrage (St. Franziskus Gymnasium,
Olpe) sind drei von insgesamt 21 jungen Frauen, die auf Einladung der sechs SPDEuropaabgeordneten
aus NRW und begleitet durch das Heinz-Kühn-Bildungswerk
Brüssel besuchten. Auf einen Rundgang durch das Besucherzentrum „Parlamentarium“
des Europäischen Parlaments folgte ein gemeinsames Abendessen und Kennenlernen
mit allen NRW SPD-Europaabgeordneten. Am nächsten Tag ging es
dann ins Europäische Parlament, wo die Teilnehmerinnen des Girls‘ Days alle
sechs Abgeordneten beim „Speed-Dating“ noch mal intensiv mit ihren Fragen löchern
konnten. Den Abschluss des Programms bildeten eine Führung durch das
Europaparlament sowie ein Workshop zur Gleichstellungspolitik bei der Landesvertretung
des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU.
„Auch wenn wir sogar gerne noch mehr Zeit gehabt hätten, können wir jedem jungen
Mädchen nur ans Herz legen, diese Erfahrung auch zu machen und die europäische
Politik in Brüssel hautnah mitzuerleben“, sind sich Yesica, Denise und Jenny
einig. Nach einer kleiner angelegten Girls‘ Day „Premiere“ im vergangenen Jahr
2017 hatten die Abgeordneten für den Girls‘ Day 2018 erstmals jeweils drei Mädchen
eingeladen. „Das positive Feedback und die Vielzahl der Bewerbungen zeigt:
Mädchen haben Lust auf Europapolitik - wenn man sie nur lässt“, so Birgit Sippel
abschließend.
Bundesweit öffnen am Aktionstag „Girls‘ Day - Mädchen-Zukunftstag“ seit 2001
Unternehmen, Betriebe und Institutionen ihre Türen für Schülerinnen. So sollen die
Mädchen in frauenuntypische Berufe reinschnuppern, und Vorbilder in Führungspositionen
aus Wirtschaft und Politik treffen und sich so für ihre eigene berufliche Zukunft
orientieren.